Hopelessly, I love you endlessly...
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Dein erstes Türchen... 

~ Der erste Schnee ~

Leise knirschte der Schnee unter ihren Sohlen, als sie durch die stillen, leeren Straßen lief.

Letzte Nacht, als sie geschlafen hatte war der erste Schnee gefallen.

Hätte sie es bemerkt, wäre sie aufgestanden und wäre in diesem spazieren gegangen. Sie liebte den allerersten Schneefall. Wenn sie die kleinen zarten Schneeflocken zum ersten Mal, nach langer Zeit geräuschlos vom Himmel fallen sah, vergas sie alle ihre Probleme, alle ihre Last und fragte sich, ob diese kleinen weißen Flocken nicht allein ein Grund wären zu leben. Ein Grund, die schwere Last der Welt auf die Schultern zu nehmen.

Ob der erste Anblick, nicht alles Schlechte vergänglich machte…

Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, die sie um sie vor der eisigen Kälte zu schützen zusammen presste.

Der Schnee hatte nach seinem ersten Fall wie immer, zwei Sorten von Menschen gegenüber zu stehen.

Einmal, den Kindern, die nach dem ersten Anblick, schreiend und kreischend ihren lang vermissten Freund begrüßten und diesen, die Gleich als sie die weiße Schneedecke sahen, anfingen zu fluchen.

Sie belächelte beide.

Wenn sie die jungen Kinder sah, dachte sie an sich, wie sie früher in den ersten Schnee des Winters gesprungen war. So sorglos, so fei.

Sah sie die fluchenden Menschen, musste sie an den jungen Mann denken, der neben der leeren Stelle in ihrem Bett lag. In den ersten Tagen des Schnees, verfiel er einer Fluch-Sucht gegen das weiße Pulver, doch spätestens kurz vor Weihnachten hatte er ihn ins Herz geschlossen und tollte in ihm wie die kleinen Kinder.

Sie war an ihrem Ziel angekommen. Sie strich sanft den Schnee von der alten Holzbank und ließ sich langsam darauf sinken…

Die Luft war in dieser Nacht besonderst eisig, sie betrachtete fasziniert, wie ihre Atemwölkchen durch die Luft tanzten und dann langsam verblassten.

Sie liebte den Winter und den Schnee mehr als alles andere.

In ihren Gedanken sah sie plötzlich den jungen Mann, aus ihrer Wohnung, wie er friedlich schlief. Sie lachte leise.

Na ja, er konnte vermutlich mit dem Winter und dem Schnee konkurrieren.

Ihr Blick schweifte über den verschneiten Hafen und die verschlossenen Stände des Weihnachtsmarkts, die morgen wieder zum Leben erweckt werden würden.

Ja, sie liebte den Winter.

Sie blieb noch einige Minuten sitzen und genoss die Stille, dann stand sie fröstelnd auf und lief zurück zu ihrer Wohnung. Dort angekommen zog sie rasch ihre Winterjacke und die warme Hose aus und schlüpfte dann wieder zurück an die leere Stelle in dem großen Bett.

Sanft kuschelte sie sich an den wärmenden, jungen Mann.

Sie schloss ihre Augen.

„Ich liebe den Winter…“, murmelte sie leise.

„Und ich liebe dich.“, hörte sie seine raue Stimme an ihrem Ohr.




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