Hopelessly, I love you endlessly...
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Das 2. Türchen, Rakas! Sorry, heute erst spät und ich weiß keine Überschrift!? Eine Kurzfic mit Brian... *sabber*

Ich schmeiße mit voller Kraft die Tür hinter mir zu, schließe sie ab und lasse mich auf mein Bett fallen. Mein Kopf fällt schwer in meine Hände und eine Träne läuft meine Wange hinunter.

„SCHEIßE!!!!“, brülle ich wütend und schmeiße mein Kissen mit voller Wucht gegen meine Zimmerwand.

Das Bild meiner Eltern fällt krachend zu Boden und zersplittert. Ich lasse mich auf den Boden rutschen und haue mit meiner Faust immer fester auf das Bild mit den Scherben. Das Glas bohrt sich in meine Hand und Blut tropf auf das Bild, aber ich schlage immer weiter, spüre den Schmerz gar nicht. Ich spüre gar nichts mehr.

Ein Wimmer dringt aus meiner Kehle und immer mehr Tränen fließen meine Wange hinunter…

Ich schlage, bis meine Hand erschöpft liegen bleibt, immer noch zu einer Faust geballt.

Auf den Gesichtern meiner Eltern schimmert hellrotes Blut, bedeckt ihr unechtes Lächeln.

Warum können sie mich nicht einmal in Ruhe lassen? Warum sehen sie nicht ein, dass ich nicht ihr Mustersohn bin? Dass ich nicht wie mein Bruder bin?

Ich werde nie wie er Jura studieren und mein Leben in den scheiß Gerichtssälen verschwenden.

Ich wische mir mit dem Pulli über die Augen und hebe vorsichtig meine Hand. Immer noch quellt Blut aus der an der Seite zerschnittenen Haut. Ich schnappe mir eins meiner Hemden und versuche die Blutung zu stillen. Der Schmerz kommt langsam zurück und meine Hand fängt an zu brennen.

Ich greife mit der linken Hand nach dem Telefon, das neben meinem Bett steht, tippe darauf herum und hebe mir den Hörer ans Ohr.

„Miller?“

„Hallo Mrs. Miller hier ist Brian. Äh, Brian Molko. Ist Ryan da?“

„Einen Moment, Junge…“

Es ist kurz still, dann höre ich, wie das Telefon wieder aufgenommen wird.

„Ryan?“

„Nein, tut mir Leid, Brian! Er ist in die Stadt gefahren und noch nicht zurück. Soll ich ihm etwas ausrichten?“

„Nein, vielen Dank! Wiedersehn!“

Enttäuscht lege ich auf.

Wo treibt sich Ryan schon wieder rum? Wenn ich ihn doch brauchte.

Ich werde jedenfalls nicht hier bleiben. Ich werde meinen Eltern nicht wieder diese scheiß Genugtuung geben.

Ich lasse mich nicht mit Gewalt verändern.

Wütend stehe ich auf und hole mit der linken Hand ein paar Klamotten aus meinem Schrank und packe sie in meine Tasche auf dem Bett. Meine andere Hand schmerzt immer noch. Ich blicke an mit herunter. Auf meinem weißen T-Shirt sind weiße Blutflecken.

Schnell ziehe ich es mir über den Kopf und nehme stattdessen ein schwarzes schulterloses Shirt über. Bevor ich gehe werfe ich einen Blick in den Spiegel. Meine Wange glüht und man sieht den Abdruck seiner Hand.

Meine Augen blicken mir leer entgegen.

Ich umfahre meine Augen rasch mit dem schwarzen Eyeliner und nehme etwas schwarzen Liedschatten. Auf meine Lippen kommt der dunkelrote Lippenstift. Jetzt sehe ich ein bisschen mehr aus wie ich.

Ich packe die Sachen mit in meinen Rucksack und öffne leise die Tür. Lautlos schleiche ich durch den Flur, packe meine warme Jacke, die genauso schwarz wie meine Seele ist, und öffne die schwere Haustür. In der Wohnung ist es still, ich höre nur den Fernseher.

Einen Moment bleibe ich stehen, dann knalle ich die Tür in das Schloss und laufe los.

Ihr werdet mich nicht verändern! Nie!




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